Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Angebote und Geschäftsbeziehungen zwischen der Hypertrics GmbH, Schürmannstraße 22a, 45136 Essen (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Geschäftskunden (nachfolgend „Auftraggeber“). 1.2. Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Inanspruchnahme der Leistungen ausgeschlossen. 1.3. Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt. 1.4. Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
1.5. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten geschlechtsneutral für alle Geschlechter.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
2.1. Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Personalberatung, Recruiting, Employer Branding, Marketing, Kommunikation und Unternehmensberatung. 2.2. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Auftragsbestätigung. Nebenabreden oder zusätzliche Leistungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer. 2.3. Der Auftragnehmer schuldet die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Leistungen, jedoch keinen bestimmten Erfolg, insbesondere nicht das Erreichen bestimmter Kennzahlen wie Bewerberzahlen, Umsatzsteigerungen oder sonstige wirtschaftliche Resultate. 2.4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner Pflichten qualifizierte Dritte (Subunternehmer, Freelancer oder Partnerunternehmen) einzusetzen. Für deren Handlungen bleibt der Auftragnehmer verantwortlich. 2.5. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen grundsätzlich auf digitalem Wege, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
3. Vertragsschluss 3.1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. 3.2. Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Auftraggeber ein Angebot des Auftragnehmers schriftlich, per E-Mail oder in Textform annimmt oder eine Beauftragung mündlich (z. B. per Telefon oder Video-Call) erklärt und der Auftragnehmer die Annahme in Textform bestätigt. 3.3. Erfolgt eine mündliche Beauftragung, gilt der Vertrag als abgeschlossen, sobald der Auftragnehmer den Inhalt des besprochenen Auftrags per E-Mail zusammenfasst und dem Auftraggeber übermittelt, sofern der Auftraggeber dieser Zusammenfassung nicht unverzüglich widerspricht. Unterbleibt ein solcher Widerspruch, gilt der Vertrag als rechtsverbindlich zustande gekommen. 3.4. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags nach Vertragsschluss bedürfen der schriftlichen Zustimmung beider Parteien.
4. Pflichten des Auftraggebers
4.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Durchführung der beauftragten Leistungen erforderlichen Informationen, Daten und Materialien vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. 4.2. Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender Mitwirkung oder Freigaben des Auftraggebers, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Der Auftragnehmer behält seinen Vergütungsanspruch. 4.3. Der Auftraggeber ist verantwortlich für die rechtliche Zulässigkeit sämtlicher Inhalte, die er zur Verfügung stellt. Dies umfasst insbesondere Urheber-, Marken-, Wettbewerbs-, Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte. 4.4. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte rechtlich zu prüfen. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Nutzung dieser Inhalte resultieren.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen 5.1. Die Vergütung richtet sich nach dem im Angebot, Vertrag oder in der Auftragsbestätigung festgelegten Honorar. Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. 5.2. Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. 5.3. Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug oder stoppt die Zusammenarbeit ohne rechtlichen Grund, ist der Auftragnehmer berechtigt, laufende Arbeiten auszusetzen, bis der Rückstand ausgeglichen ist. 5.4. Eine Aufrechnung oder Zurückbehaltung gegen Forderungen des Auftragnehmers ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen zulässig.
6. Vertragslaufzeit und Kündigung 6.1. Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung. 6.2. Verträge mit einer festen Laufzeit verlängern sich automatisch um denselben Zeitraum, sofern sie nicht spätestens 30 Tage vor Ablauf schriftlich gekündigt werden. 6.3. Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. 6.4. Kündigungen bedürfen der Schriftform; Textform (E-Mail) ist ausreichend.
7. Leistungsstörungen und Verzögerungen 7.1. Leistungsfristen verlängern sich angemessen, wenn der Auftragnehmer an der Leistungserbringung durch Umstände gehindert ist, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen (z. B. behördliche Maßnahmen, Ausfälle digitaler Plattformen, technische Störungen, höhere Gewalt). 7.2. Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen, die durch verspätete Mitwirkung des Auftraggebers oder durch Plattform- bzw. Systemfehler Dritter entstehen. 7.3. Der Auftragnehmer ist bemüht, Störungen oder Ausfälle im Rahmen des Zumutbaren so rasch wie möglich zu beheben.
8. Haftung 8.1. Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung beruhen. 8.2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Auftragnehmer nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. 8.3. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden oder Datenverluste ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. 8.4. Eine Erfolgsgarantie im wirtschaftlichen Sinne wird ausdrücklich nicht übernommen. 8.5. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für das Verhalten, die Eignung, die Leistung oder die Verfügbarkeit von durch ihn vermittelten oder vorgestellten Personen. Dies gilt insbesondere für Schäden, die mittelbar oder unmittelbar aus dem Verhalten solcher Personen entstehen (z. B. Vertragsverletzungen, Fehlentscheidungen, Pflichtverletzungen, Arbeitsausfälle oder sonstige Folgeschäden). Die Auswahl und Einstellung der Kandidaten erfolgt in alleiniger Verantwortung des Auftraggebers.
9. Datenschutz und Vertraulichkeit 9.1. Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen. 9.2. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen der DSGVO und nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist. 9.3. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung sind in der Datenschutzerklärung auf der Website des Auftragnehmers enthalten. 10. Urheber- und Nutzungsrechte 10.1. Sämtliche im Rahmen der Vertragserfüllung erstellten Konzepte, Strategien, Designs, Texte, Fotos, Videos und sonstige Arbeitsergebnisse bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers. 10.2. Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht für die vereinbarten Zwecke. 10.3. Jede weitergehende Nutzung, Veränderung, Vervielfältigung oder Weitergabe an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. 10.4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Rahmen von Referenzen, Pitches und Marketingauftritten anonymisierte Projektdaten, Logos oder Kampagnenbeispiele des Auftraggebers zu zeigen, sofern keine vertraulichen Informationen offengelegt werden. 11. Höhere Gewalt 11.1. Ereignisse höherer Gewalt, Naturkatastrophen, Pandemien, Streiks, Kriege oder vergleichbare Umstände befreien den Auftragnehmer für die Dauer und im Umfang der Störung von der Leistungspflicht. 11.2. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber über solche Umstände unverzüglich informieren. Schadensersatzansprüche des Auftraggebers bestehen in diesen Fällen nicht. 12. Schlussbestimmungen 12.1. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses selbst. 12.2. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. 12.3. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit zulässig, Essen. 12.4. Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB anzupassen, sofern dies erforderlich und für den Auftraggeber zumutbar ist. Über Änderungen wird der Auftraggeber in Textform informiert; sie gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber nicht binnen zwei Wochen widerspricht.
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